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75 Jahre BFB
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»Gefragt wie nie, bedrängt wie nie«

Der Bundesverband der freien Berufe (BFB) hat in Berlin sein 75-jähriges Bestehen gefeiert. BFB-Präsident Friedemann Schmidt hat sein Amt an KBV-Vize Stephan Hofmeister abgegeben. Spitzenvertreter der Politik nahmen an dem Festakt im Schatten des Brandenburger Tors teil.
AutorKontaktAlexander Müller
AutorKontaktJennifer Evans
Datum 16.05.2024  17:00 Uhr

Merz fordert parteipolitisches Engagement

Auch der frisch im Amt bestätigte CDU-Vorsitzende Friedrich Merz erinnerte in seinem Grußwort daran, dass der BFB so alt sei wie das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland. »Dieses Grundgesetz eröffnet Ihnen Ihre Berufsausübung«, so Merz an die gastgebenden Freiberufler.

Das sei ein Grund zu feiern. »Es gibt leider auch Grund, etwas besorgt in die Zukunft zu schauen«, so Merz weiter. Demokratien seien unter Druck, »von außen, aber leider auch von innen«. Auch die CDU/CSU sei mit schuld daran, dass das Bewusstsein zurückgegangen sei, wie notwendig es sei, freiheitliche Demokratie zu verteidigen.

Deswegen wünscht sich Merz von den Freiberuflern, dass sie nicht nur am Samstag oder Sonntag auf Demonstrationen für die Demokratie gehen, sondern sich auch am Montag in demokratische Parteien einbringen, er spreche bewusst im Plural. »Diese Gesellschaft braucht parteipolitisches Engagement«, so Merz. 

Habeck hält freie Berufe für »klug«

Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) machte aus seinen Grußworten beim  BFB-Festakt eine Werbeveranstaltung für seine Partei. Er redete über Klimaprobleme, die Schuldenbremse und Steuerlast sowie die Energiepreise und Gasversorgung im Land. Am Rande ging es dann um den Fachkräftemangel, deren Dunkelziffer er auf 2 Millionen bezifferte. Und das, obwohl derzeit so viele Menschen in der Bundesrepublik arbeiteten wie noch nie zuvor.

Gründe für die Probleme auf dem Arbeitsmarkt sieht er unter anderem in einer mangelnden Betreuungsstruktur sowie fehlender Zuwanderung. »Deutschland hat einiges verschlafen« und »zu lange hochqualifizierte Arbeitskräfte in den Arbeitsmarkt gelassen«, so Habeck. Am Ende hält er dann doch noch ein Lob für die freien Berufen bereit: »Sie sind unterschiedlich, aber klug.« Sie seien ein wichtiges Standbein der deutschen Wirtschaft und sorgten oftmals dafür, dass die Menschen hierzulande gesund und »guter Laune« seien.

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