| Paulina Kamm |
| 05.08.2026 13:00 Uhr |
Der Gesamtumsatz im Pharmabereich belief sich auf 935 Millionen Euro. / © Imago/Star-Media
Fresenius verzeichnet im zweiten Quartal einen Umsatz von 5,864 Milliarden Euro bei einem Wachstum von 6 Prozent. Grund hierfür sei »struktureller Wandel, der zu operativer Stärke und der höchsten Kapitalrendite des Jahrzehnts geführt hat«, steht auf der Website des Unternehmens. Die Ergebnisse sei demnach Anlass, die Prognose des währungsbereinigten Wachstums des Kern-Ergebnisses je Aktie für 2026 von 5 bis 10 Prozent auf 10 bis 15 Prozent zu heben.
Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) wuchs demnach währungsbereinigt um 10 Prozent auf 719 Millionen Euro. »Diese Entwicklung steht für weit mehr als nur ein weiteres gutes Quartal: Sie zeigt, dass sich die strategische Neuausrichtung von Fresenius in einer strukturell verbesserten Ergebnisqualität widerspiegelt«, sagt der Vorstandsvorsitzende Michael Sen.
Hauptverantwortlich für das Wachstum seien die Teilbereiche Fresenius Kabi und Fresenius Helios. Bei Fresenius Kabi performten insbesondere die Wachstumsvektoren. Fresenius Helios spielten demnach positive Effekte aus dem Rechnungszuschlag für gesetzlich versicherte Patienten in Deutschland in die Karten. »Verglichen mit 2022 steht das Fresenius von heute für eine neue Qualität von Ertragskraft, Kapitalrendite und Cashflow«, so Sen.
Insgesamt stieg das Konzernergebnis um 14 Prozent auf 470 Millionen Euro. Das Biopharma-Geschäft spiele hier demnach eine entscheidende Rolle. Der Sektor verzeichnet laut Fresenius ein Umsatz von 260 Millionen Euro. Haupttreiber war demnach das Tocilizumab-Biosimilar Tyenne.
Der Gesamtumsatz im Pharmabereich belief sich auf 935 Millionen Euro. »Bei Kabi gewinnen die Wachstumsvektoren zunehmend an Dynamik und entwickeln sich zu einem immer bedeutenderen Treiber für profitables Wachstum, während Helios seine Widerstandsfähigkeit und operative Stärke in einem sich verändernden regulatorischen Umfeld zeigt«, so Sen.