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Apobank-Halbjahresbilanz
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Finanzierung für Apothekengründung bleibt gefragt 

Die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (Apobank) konnte ihr operatives Ergebnis im ersten Halbjahr 2026 nach eigenen Angaben deutlich steigern. Laut Mitteilung sind Finanzierungen für Praxis- und Apothekengründungen nach wie vor gefragt.
AutorKontaktPZ
Datum 26.08.2026  12:55 Uhr

Die Apobank hat eigenen Angaben zufolge im ersten Halbjahr 2026 einen Jahresüberschuss in Höhe von 52,5 Millionen Euro erwirtschaftet. »Das Teilbetriebsergebnis vor Risikovorsorge entwickelte sich erheblich besser als geplant und sprang auf 261,7 Millionen Euro«, teilte die Bank mit. Demnach hat sie ihre Rücklagen und Reserven gestärkt. Auch die Dividende für ihre Mitglieder falle weiterhin erfolgreich aus.

Laut dem Unternehmen erreichte das Kreditneugeschäft mit 2,8 Milliarden Euro erneut ein hohes Niveau. Gefragt blieben Finanzierungen für Praxis- und Apothekengründungen. Der Bestand erhöhte sich um 5,7 Prozent auf 9,3 Milliarden Euro. Bei Immobilienkrediten lag er bei 17,1 Milliarden Euro. Auch die Zahl der Kundinnen und Kunden ist demnach auf knapp 516.800 angewachsen, darunter mehr als 1300 neue Mitglieder.

In der Vermögensverwaltung stieg das betreute Volumen um 17 Prozent auf 11 Milliarden Euro. Weitere Impulse erwarte die Apobank von ihrem neuen Altersvorsorgedepot, das sie ab dem 1. Januar 2027 auf den Markt bringen will, wie es heißt. Im weiteren Jahresverlauf will sie ihr Strategieprogramm »Primus 2028« weiter vorantreiben. Ein Schwerpunkt soll dabei auf dem Ausbau des Beratungscenters Private Banking liegen, mit dem die Bank ein digitales Beratungsangebot insbesondere für angestellte Heilberufler schaffen will.

Anstieg von Zins- und Provisionsüberschuss

Den Angaben zufolge stieg der Zinsüberschuss leicht auf 518,3 Millionen Euro. Positiv wirkte sich demnach unter anderem das Einlagengeschäft mit seinen gestiegenen Sichteinlagen aus.

Mit 108,6 Millionen Euro wurde der Provisionsüberschuss erstmals zum Halbjahr über die 100-Millionen-Euro-Marke hinaus gesteigert. Dabei legten demnach die Erträge aus dem Wertpapiergeschäft mit Kunden im Zuge der positiven Entwicklung in der Vermögensverwaltung und bei Vorsorgeprodukten deutlich zu. Auch die Vermittlungsprovisionen seien gestiegen.

Der Verwaltungsaufwand war demnach leicht rückläufig und sank auf 369,2 Millionen Euro. Die Bilanzsumme blieb zur Jahresmitte mit 53,8 Milliarden Euro stabil. Die harte Kernkapitalquote erreichte 20 Prozent, die Gesamtkapitalquote 21,5 Prozent.

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