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G-BA-Stellungnahme
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FFP2-Masken für 27 Millionen Menschen mit hohem Corona-Risiko

Die geplante Abgabe günstiger FFP2-Schutzmasken an Menschen aus Coronavirus-Risikogruppen in diesem Winter wird konkreter. Der G-BA hat eine erbetene Eingrenzung der Gruppen mit Risiken für schwere und tödliche Verläufe erstellt. So sind insbesondere Personen ab 60 Jahre inkludiert, aber auch Krebspatienten, Personen, die an Übergewicht leiden, Demenzkranke oder etwa Risikoschwangerschaften.
AutorKontaktdpa
AutorKontaktPZ
Datum 25.11.2020  12:58 Uhr

Pro Winterwoche eine Maske

Nach einem Beschluss von Bund und Ländern sollen pro Person insgesamt 15 FFP2-Masken – rechnerisch eine pro Winterwoche – gegen »eine geringe Eigenbeteiligung« zu bekommen sein. Um Infektionsrisiken zu vermeiden und Arztkapazitäten nicht unnötig zu binden, sollten Risikopatienten unter 60 mit möglichst einfachen Regeln ermittelt werden, erläutert der G-BA. Individuelle ärztliche Überprüfungen oder Atteste seien nicht praktikabel. Genutzt werden sollten vorrangig Verwaltungsdaten. Damit sollen Kriterien wie Alter, Pflegebedürftigkeit, Chroniker-Regelung und DMP-Status eine Rolle spielen, um zu erkennen, ob jemand zu der definierten Risikogruppe gehört. 

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