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Universität Münster
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Festliche Verabschiedung der Studierenden

Am 24. Mai fand die seit vielen Jahren an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) zur Tradition gewordene Verabschiedung der Pharmazeutinnen und Pharmazeuten nach bestandenem Zweiten Staatsexamen in festlichem Rahmen statt – und dies wieder in Präsenz. Lange hatten die Studierenden und Hochschulangehörigen darauf gewartet, sich wieder im Rahmen einer akademischen Feier zu treffen, zu diskutieren, zu feiern.
AutorKontaktAndreas Hensel und Eugen Verspohl
Datum 03.06.2022  14:30 Uhr

Stipendien der Verspohl-Stiftung

Seit einigen Jahren ist es an der WWU außerdem Usus, dass im Rahmen der Zeugnisübergabe auch die Preise der »Verspohl-Stiftung« überreicht werden. Die Stiftung wurde vor zehn Jahren zum Anlass der Verabschiedung des ehemaligen Professors für Pharmakologie und Toxikologie an der WWU, Dr. Eugen Verspohl, aus dem aktiven Dienst gegründet und mit einem finanziellen Grundstock versehen. Aus den Erträgen wurden in dieser Zeit 23 Stipendiaten und Stipendiatinnen sowie Doktoranden und Doktorandinnen mit einem Gesamtvolumen von circa 70.000 Euro gefördert. Der Sinn der Stiftung liegt in der Chancenverbreitung, der Anerkennung von sozialem Engagement, der Projektdurchführung, aber zusätzlich zur finanziellen Förderung auch im Coaching sowie der Hilfe bei Berufsentscheidungen und -planungen. Diese Stiftung zeichnet unter anderem Studierende aus, die sich bei guten Studienleistungen auch neben dem Studium engagieren.

Die Auswahl treffen ein unabhängiges Kuratorium der Stiftung unter der Leitung von Professor Dr. Klaus Langer, Leiter des Instituts für Pharmazeutische Technologie, sowie ein unabhängiges Gremium der WWU. Diesmal erhielten die Studierenden Paula Hegener und Ronida Al Khaled ein Stipendium über jeweils 3600 Euro. Darüber hinaus beteiligt sich die Verspohl-Stiftung am Deutschland-Stipendium, das zum zweiten Mal an Bente Straatmann ging.

Abschlussrede

In einer emotionalen Abschlussrede ließen die Studierenden, vertreten durch Belinda Schumann, das absolvierte Studium Revue passieren, wobei sie das durch die Coronaviruspandemie zeitweise digitalisierte Studium aus Studierendensicht wie »Reisen im Nebel« beschrieb.

Der Höhepunkt der Feier war die Übergabe der Zeugnisse durch Hensel an die 53 Absolventinnen und Absolventen. Der festliche akademische Akt klang bei einem Stehempfang aus, um dann in einer festlichen und langen Nacht bei einem Galadinner zu enden.

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