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Eli-Lilly-Chef zur deutschen Pharmapolitik
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»Dieses Versprechen wurde gebrochen«

Dave Ricks, CEO des Pharmaunternehmens Eli Lilly, hat dem »Handelsblatt« ein ausführliches Interview gegeben. Darin rechnet er mit der deutschen Pharmapolitik ab und erklärt, dass die Bundesregierung Versprechen gebrochen und sein Vertrauen in den Standort zerstört habe.
AutorKontaktLukas Brockfeld
Datum 07.10.2026  15:05 Uhr

Hoffnungsträger Psychedelika

Dave Ricks äußerte sich im Handelsblatt-Interview auch zur Zukunft seines Unternehmens. Aktuell stammen zwei Drittel des Umsatzes von Eli Lilly aus Abnehmmitteln, deren Patente zu Beginn des kommenden Jahrzehnts auslaufen. Daher arbeitet der Pharmakonzern an einer Diversifizierung seines Portfolios. So arbeite man an vielen neuen Krebsmedikamenten und investiere stark in das Thema Frauengesundheit.

Die kürzlich erfolgte Übernahme des Psychedelika-Unternehmens Atai Beckley hat Eli Lilly viel Aufmerksamkeit beschert. Dave Ricks verspricht sich viel von dieser Investition: »Wir fangen mit therapieresistenten Depressionen an, aber uns interessieren auch andere psychische Erkrankungen. In Verbindung mit einer Therapie und richtig dosiert können diese Wirkstoffe bei schweren psychischen Erkrankungen eine tiefgreifende Wirkung haben. Es gibt gerade eine psychedelische Revolution«, so der Eli-Lilly-Chef zum Handelsblatt.

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