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Gesundheitsversorgung
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Die Rolle der Apotheken beim Blutspenden

Gerade im Sommer sind die Blutreserven knapp. Apotheken könnten nicht nur für dieses Thema sensibilisieren, sondern auch Blutspendetage organisieren. Die Pharmaziestudierenden machen es vor.
AutorKontaktAlexandra Amanatidou
Datum 27.08.2026  12:00 Uhr
Mit dem »Vampire Cup« Aufmerksamkeit erzeugen

Mit dem »Vampire Cup« Aufmerksamkeit erzeugen

»Es hat viele gesundheitliche Vorteile, auch für einen selbst«, sagt Leonie Schulz, Beauftragte für Public Health beim Bundesverband der Pharmaziestudierenden (BPhD), gegenüber der PZ. Dazu gehören etwa regelmäßige Gesundheits-Check-ups, die Überprüfung der Eisenwerte und die Untersuchung auf verschiedene Infektionskrankheiten.

Um auf spielerische Weise auf das Thema aufmerksam zu machen, organisiert der Verband in Deutschland den »Vampire Cup«. Dabei handelt es sich um einen jährlichen Blutspendewettbewerb, an dem alle Fachschaften der Pharmazie teilnehmen. »Manchmal ist im Leben ja auch viel los, und dann sieht man die Werbung für den ›Vampire Cup‹ und denkt: ›Mensch, ich könnte ja auch mal wieder spenden gehen‹«, sagt Schulz.

Für sie ist das Thema auch im Hinblick auf den demografischen Wandel wichtig. »Wir werden immer mehr Blutspenden benötigen, weil wir eine alternde Gesellschaft haben, die einfach mehr auf medizinische Versorgung angewiesen ist. Gleichzeitig gibt es immer weniger junge Menschen, die nachkommen und tendenziell spenden könnten«, sagt die Pharmaziestudentin.

Die Aktion findet hauptsächlich im Herbst statt. Im Oktober und November haben die Fachschaften die Möglichkeit, einen Zeitraum von 14 zusammenhängenden Tagen auszuwählen, um die Blutspendenaktion zu organisieren. Nicht nur Studierende können Blut spenden – die Aktion steht allen offen.

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