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Covid-19
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Bundestag diskutiert über Impfpflicht 

Drei Stunden lang will der Bundestag am heutigen Mittwoch über erste Ideen zu einer allgemeinen Impfpflicht debattieren. Dabei liegen drei verschiedene Ideen vor. Einer der Anträge sieht unter anderem eine verpflichtende Impfaufklärung vor. Vorstellbar ist, dass auch Apotheken hierbei eine wichtige Rolle spielen könnten. Die PZ bietet einen Überblick.
AutorKontaktCharlotte Kurz
Datum 26.01.2022  10:45 Uhr
Erste Lesung über Impfpflicht erst im Februar

Erste Lesung über Impfpflicht erst im Februar

Zum weiteren Zeitplan: Nach der Debatte können Abgeordnete laut Medienberichten weitere Anträge und Ideen noch bis zum 11. Februar bei der Bundestagsverwaltung einreichen. Die erste Lesung über entsprechende konkretere Gesetzentwürfe könnte dann in der nächsten Sitzungswoche des Parlaments in der Woche ab dem 14. Februar stattfinden.

Laut einer Umfrage des ZDF-Politbarometers vom 14. Januar 2022 befürworten derzeit 62 Prozent der Bevölkerung eine allgemeine Impfpflicht, 36 Prozent lehnen sie ab. Dabei sank die Zustimmung im Vergleich zu Anfang Dezember 2021 etwas, zu diesem Zeitpunkt stimmten noch 68 Prozent der Deutschen für eine Einführung einer solchen Impfpflicht. Im Sommer 2021 hingegen war die Mehrheit der Befragten gegen eine Impfpflicht (64 Prozent) und nur 33 Prozent sprachen sich dafür aus.

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