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Alliance Healthcare
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Austausch zwischen Politik und Pharma

Andreas Philippi, niedersächsischer Minister für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung (SPD), gewann bei einer Werksführung Einblicke und potenzielle Antworten auf die Frage: Wie kann die Arzneimittelversorgung der Zukunft aussehen?
AutorKontaktPZ
Datum 10.08.2026  14:50 Uhr

Zu Gast in Delmenhorst gewann der niedersächsische Minister für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung (SPD), Andreas Philippi, am 7. August Einsicht in die Prozesse bei Alliance Healthcare. »Um Verständnis für die systemrelevante Arbeit des vollversorgenden Pharmagroßhandels zu schaffen, ermöglichen wir einen Blick hinter die Kulissen und bleiben im engen Austausch mit der Politik«, sagt Joachim Lindner, Geschäftsleiter Betrieb bei Alliance Healthcare, laut einer Mitteilung.

Welche Bedeutung die Pharmalogistik für die Versorgungssicherheit hat und wie die Arzneimittelversorgung der Zukunft aussehen soll, waren demnach Dreh- und Angelpunkte des Ministerbesuchs. »Denn nur wenn die Rahmenbedingungen entsprechend zukunftssicher gestaltet werden, können wir in Deutschland eine optimale Arzneimittelversorgung innerhalb eines funktionierenden Gesundheitssystems sicherstellen«, betont Gönna Schneil, Head of External Affairs bei Alliance Healthcare, die das Treffen zwischen Politik und Pharma moderierte.

Zusammenspiel aus Industrie, Großhandel, Apotheken und Politik

»Der pharmazeutische Großhandel ist die entscheidende Schnittstelle zwischen Produktion und wohnortnaher Versorgung. Verlässliche Strukturen sind daher unverzichtbar«, fasste Philippi zusammen.

Besagte verlässliche Strukturen können auch durch digitale Anwendungen unterstützt werden. Das Team von Alliance Healthcare stellte im Zuge dessen eine Digitalanwendung für Vor-Ort-Apotheken vor. »Diese Erweiterung für apotheke.com ermöglicht es Apotheken, Leistungen wie Impfungen, Diagnostik und Beratung strukturiert, effizient und wirtschaftlich anzubieten und für Patientinnen und Patienten einfach digital zugänglich zu machen«, heißt es in der Pressemitteilung.

Der Einfluss der Reformen auf den Großhandel

Der Standort Delmenhorst beliefert teilweise mehrmals täglich Apotheken in der Region. In Anbetracht dessen werde der Pharmagroßhandel bei den Gesundheitsreformen demnach zu wenig mitgedacht. Der Geschäftsführer des Bundesverbandes des pharmazeutischen Großhandels (Phagro), Michael Dammann, betonte: »Der vollversorgende pharmazeutische Großhandel will auch in Zukunft die Versorgung der Apotheken und ihrer Patientinnen und Patienten sicherstellen. Dafür müssen die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen stimmen.«

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