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4. Bevorratung mit Medikamenten

Datum 21.09.2009  12:28 Uhr

Influenza-Pandemie

4. Bevorratung mit Medikamenten

 

Neben Oseltamivir (Tamiflu®) gibt es noch einen zweiten Neuraminidasehemmer auf dem Markt: Zanamivir (Relenza®). Dieser ist in Deutschland mit Indikation zur Therapie und Prophylaxe der Influenza A und B für Kinder ab fünf Jahren und Erwachsene auf dem Markt. Zanamivir muss inhaliert werden. Antivirale Medikamente werden wichtig sein. Darüber hinaus ist empfehlenswert, sich in der Apotheke mit Arzneimitteln zur symptomatischen Influenzatherapie einzudecken. Für die Behandlung von Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen sowie Husten werden vor allem Analgetika, Antipyretika und Antitussiva nachgefragt werden. Für die Therapie bakterieller Sekundärerkrankungen bei Patienten ohne Lungenvorerkrankungen eignen sich Antibiotika wie Amoxiciliin, Makrolide (Azithromycin, Clarithromycin, Roxithromycin), Doxycyclin und orale Cephalosporine.

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