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30.04.2013  19:39 Uhr

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<typohead type="2" class="meldungen">ABDA hat neuen Pressesprecher</typohead type="2">

PZ / Die ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände hat einen neuen Pressesprecher. Wie die Organisation mitteilte, hat der 47-jährige Sven Winkler am 1. Mai die Leitung der Stabsstelle Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit übernommen. Er tritt damit die Nachfolge von Florian Martius an, der die ABDA zum 31. März aus familiären Gründen verlassen hatte. Winkler ist Diplom-Politologe und MBA und hatte seit 2009 die Abteilung Kommunikation am Helmholtz Zentrum – Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt in München geleitet. Zuvor war er in führenden Funktionen bei verschiedenen Pharmaunternehmen tätig gewesen, unter anderem bei Bayer, Pfizer und Sanofi-Aventis. Winkler verfüge über »langjährige Erfahrung im Healthcare-Bereich«, teilte die ABDA mit. Man freue sich »auf eine gute Zusammenarbeit mit dem neuen Leiter der Stabsstelle und auf eine erfolgreiche Fortsetzung der Öffentlichkeitsarbeit der ABDA«.

 

<typohead type="2" class="meldungen">BPI kritisiert Bestandsmarktaufruf</typohead type="2">

PZ / Der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) hat sich kritisch zum geplanten Aufruf des Bestandsmarkts durch den Gemeinsamen Bundesausschuss (GBA) geäußert. Der GBA hatte Mitte April mitgeteilt, nach welchen Kriterien er Arzneimittel des Bestandsmarkts künftig für eine frühe Nutzenbewertung auswählen will, wie sie das Arzneimittelmarkt-Neuordnungsgesetz (AMNOG) vorsieht. Der BPI nannte die vorgestellte Methode des GBA nun »fragwürdig« und »nicht nachvollziehbar«. Die Hersteller bemängeln insbesondere, dass der GBA seine Methodik aufgrund von Zahlen aus dem sogenannten Arzneiverordnungsreport entwickelt habe. Dieser wird jährlich herausgegeben und basiert auf Daten, die das Wissenschaftliche Institut der AOK auswertet. Der Report weise Mängel wie mangelnde Transparenz und fehlende Überprüfbarkeit der Daten auf, was durch die Pharmazeutische Industrie schon zuvor mehrfach kritisiert worden sei, so der BPI. »Und genau diese Berechnungen werden nun Grundlage für Entscheidungen, die massiv in die Belange der Unternehmen und den Wettbewerb eingreifen«, monierte der BPI-Hauptgeschäftsführer Henning Fahrenkamp. Der Verband zeigte sich enttäuscht darüber, dass die pharmazeutische Industrie nicht am Diskussionsprozess für das Verfahren beteiligt worden sei. Die nun vorgestellte Methodik sei von Interessenvertretern im GBA wie etwa dem Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung, »ohne Konsultation der Betroffenen« umgesetzt worden. /

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