| Barbara Döring |
| 26.02.2026 07:00 Uhr |
Trotz möglicher Einschränkungen bei den Ergebnissen, die sich etwa durch unterschiedliche Interpretationen der Trainingsintensitäten ergeben, kommen die Forschenden zu dem Schluss, dass Bewegung die Symptome von Angstzuständen und Depressionen in allen Altersgruppen wirksam reduziert, vergleichbar oder sogar besser als pharmakologische und psychologische Interventionen wie Gesprächstherapie.
Da sich verschiedene Trainings unterschiedlich stark auswirken, sei es sinnvoll, maßgeschneiderte Bewegungsprogramme zu verordnen, schreiben die Autoren. Angesichts der Kosteneffizienz und Zugänglichkeit von körperlichem Training betonen sie das Potenzial als Erstintervention, vor allem in Umgebungen, in denen herkömmliche Behandlungen psychischer Erkrankungen weniger zugänglich sind.