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Vertrag gekündigt
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Apotheker können wie gewohnt gegen Grippe impfen

Der Deutsche Apothekerverband (DAV) will erreichen, dass Apotheker für Grippeschutzimpfungen besser vergütet werden. Da sich DAV und GKV-Spitzenverband bei diesem Thema nicht fristgerecht einigen konnten, ist nun die Schiedsstelle gefragt.
AutorKontaktAnne Orth
Datum 14.02.2024  16:45 Uhr

Patienten schätzen das Angebot

Laut Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) übernehmen die Kassen die Kosten für die Grippeschutzimpfung bei Menschen ab 60 Jahren, chronisch Kranken, Schwangeren, Kindern mit chronischen Atemwegserkrankungen, medizinischem Personal sowie Angehörigen von Berufen mit erhöhtem Kontaktrisiko. Mittlerweile ermöglichen 22 Krankenkassen auch gesetzlich Versicherten im Alter von 18 bis 59 Jahren, sich kostenfrei in der Apotheke gegen die Virusgrippe immunisieren zu lassen. Laut DAV ließen sich in der Saison 2022/2023 mehr als 60.000 Menschen in 1200 Apotheken die Schutzimpfung verabreichen. Eine Umfrage der PZ bei Apothekerverbänden zeigte, dass viele Patientinnen und Patienten das niedrigschwellige Impfangebot in Apotheken schätzen.

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