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Tsunami-Katastrophe in Indonesien

Apotheker brechen zu Nothilfeeinsatz auf

Angesichts der Tsunami-Katastrophe in Indonesien rufen »Apotheker helfen« und »Apotheker ohne Grenzen« zu Spenden für die Menschen in den betroffenen Regionen auf. 
Cornelia Dölger
04.10.2018
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»Um zielgerichtet Hilfe leisten zu können, fliegt heute ein Assessment-Team nach Indonesien«, kündigte Andreas Wiegand, Geschäftsführer von »Apotheker helfen«, jetzt an. An der Hilfe mit beteiligt ist die Organisation LandsAid aus dem oberbayerischen Kaufering.

»Die Menschen auf der Insel Sulawesi benötigen dringend Unterstützung«, so Wiegand. Am 28. September hatten ein Erdbeben und ein anschließender Tsunami die Insel erschüttert. Bis jetzt sind etwa 1400 Todesopfer bestätigt, zahlreiche weitere werden befürchtet. Bis zu 1,5 Millionen Menschen können von der Katastrophe betroffen sein. Viele Gegenden sind noch nicht erreicht worden und die Zahl der Verletzten steigt. Am 2. Oktober traf ein schweres Beben die Insel Sumba, wo jetzt viele Betroffene unter freiem Himmel oder in Notunterkünften leben.

Auch die Organisation »Apotheker ohne Grenzen« will helfen. Mit der Partnerorganisation Navis sei ein Fact-Finding-Team zusammengestellt worden, um vor Ort die Lage zu beurteilen und einen Noteinsatz in die Wege zu leiten. Bereits am 2. Oktober sind die Helfer ins Krisengebiet aufgebrochen. Dort soll evaluiert werden, welche weiteren Hilfsmaßnahmen benötigt werden. Beide Organisationen bitten um Unterstützung aus der Apothekerschaft.

Foto: Fotolia/Zerbor

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