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Apostart Award 2025
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»Apoloq« und »Always on triage« gewinnen 2.500 Euro 

Beim diesjährigen Apostart Award gab es zwei mögliche Gewinnkategorien. Die Kategorie 1 gewann Wolfgang Wittig mit seinem Beratungstool für Apothekenteams »Apoloq«. In der Kategorie 2 überzeugte Eike Binz mit »Always on triage«. 
AutorKontaktPaulina Kamm
Datum 18.09.2025  16:00 Uhr

Der Pitch in Kategorie 2 

Mit seinem Projekt setzt sich Marc Kriesten für eine bessere Versorgungsvernetzung im Gesundheitswesen ein. Er sieht die Apotheken als primäre Anlaufstelle für mehr Interoperabilität. In seinem Vorhaben wird er von der Apothekerkammer Nordrhein (AKNR) unterstützt. Er möchte für die Apotheken ein erweitertes Netzwerk, einen stärkeren Fokus auf Kompetenzen, eine erhöhte Betriebswirtschaftlichkeit und dadurch mehr Wettbewerbsfähigkeit erreichen. Die Kundinnen und Kunden profitieren von fundierten Ratschlägen, hybriden Gesundheitsdienstleistungen und effizienteren Abläufen.

Die Siegesprojekte 

In Kategorie 1 konnte »Apoloq« den Sieg einholen. Dabei handelt es sich um ein Sprachtraining für Apotheken, mit dem die Beratungskompetenzen der Mitarbeitenden regelmäßig, nachhaltig und interaktiv geschult werden können. Mithilfe von künstlicher Intelligenz (KI) wird ein Beratungsgespräch aus insgesamt 52 Themenbereichen mit Problemen und Wünschen simuliert. Jeden Montag wird ein neues Thema vorgestellt. Ergänzend können eigene Szenarien entwickelt werden. Die Angestellten erhalten direktes Feedback und Belohnungs-Badges, nachdem sie ein Gespräch mit dem KI-Tool abgeschlossen haben. Die Lernerfolge werden gemessen und sind für die Apothekenleitung sowie die jeweilige Person einsehbar. Die Skalierbarkeit garantiert, dass die Wirtschaftlichkeit der Anwendung überprüft werden kann.

In Kategorie 2 konnte »Always on triage – remote patient monitoring« überzeugen. Die onkologische Plattform ermöglicht wohnortnahes Therapiemonitoring. Krebspatienten können dem ärztlichen Personal ihren Gesundheitszustand von zu Hause aus mitteilen. Ergänzend werden Apotheken mit einem Gerät ausgestattet, um die in der Onkologie entscheidenden Laborkontrollen zu entnehmen. Das Kapillarblut wird abgeholt, die Werte ins Therapiemonitoring übertragen, wodurch sowohl die Patientin oder der Patient als auch das onkologische Personal Zugriff auf die Ergebnisse haben. 

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