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Neuer Aufsichtsrat
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Apobank zahlt sechs Prozent Dividende

Die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (Apobank) zahlt ihren Mitgliedern für das Geschäftsjahr 2025 eine Dividende in Höhe von 6 Prozent. Das beschloss die Vertreterversammlung der Genossenschaftsbank am 24. April 2026 in Düsseldorf. Damit stimmten die Vertreterinnen und Vertreter dem Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat zu.
AutorKontaktPZ
Datum 25.04.2026  10:45 Uhr

Matthias Schellenberg, Vorstandsvorsitzender der Apobank: »Die Transformation trägt. Mit dem erfolgreichen Abschluss unseres Strategieprogramms Agenda 2025 haben wir einen wichtigen Meilenstein erreicht. Die Ergebnisse sprechen für sich. An diesem Erfolg lassen wir unsere Mitglieder durch eine attraktive Dividende teilhaben.«

Die Vertreterversammlung hat zudem beschlossen, ab dem nächsten Jahr neue Geschäftsanteile zu 500 Euro auszugeben. Aus einem bereits ausgegebenen Geschäftsanteil werden dann drei Anteile. Bisher belaufen sich die Geschäftsanteile der Apobank auf 1500 Euro. Damit soll die Mitgliedschaft insbesondere für jüngere Heilberufler attraktiver werden.

Für 2026 plant die Apobank, das operative Niveau zu halten und das opeative Ergebnis vielleicht sogar zu steigern. Gleichzeitig will sie konsequent in das Kundengeschäft investieren. Das Strategieprogramm „Primus 2028“ gestartet legt einen neuen Fokus auf angestellte Heilberufler. Die Bank will langfristig die erste Adresse in allen Finanzfragen für alle Heilberufler werden.

Wechsel im Aufsichtsrat

Karl-Georg Pochhammer, Aufsichtsratsvorsitzender der Apobank, dankte Susanne Wegner und Gerhard Hofmann für ihr Wirken: »Susanne Wegner und Gerhard Hofmann haben die Apobank mit großer Kompetenz und herausragendem Engagement begleitet. Im Namen des gesamten Aufsichtsrats gilt ihnen unser besonderer Dank.« Wegner wurde 2017 in den Aufsichtsrat gewählt und war zuletzt stellvertretende Vorsitzende des Prüfungsausschusses. Hofmann war Mitglied im Personalausschuss und im Vergütungskontrollausschuss. Er gehörte dem Aufsichtsrat seit 2022 an.

Neu in den Aufsichtsrat wurden Finja Kütz und Britta Lehfeldt gewählt. Sie verfügen über langjährige Erfahrung in der Finanz- und Bankenbranche. Diplom-Kauffrau Britta Lehfeldt war 25 Jahre im Konzern der Deutsche Bank AG tätig. Diplom-Mathematikerin Finja Kütz ist unter anderem seit mehr als 20 Jahren in der Beratung von Finanzdienstleistern aktiv. Thomas Siekmann wurde als Mitglied des Aufsichtsrats wiedergewählt.

Unmittelbar nach der Vertreterversammlung wählte der Aufsichtsrat in seiner konstituierenden Sitzung Pochhammer wieder zu seinem Vorsitzenden. Pochhammer ist stellvertretender Vorsitzender des Vorstands der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV) und gehört seit 2011 dem Aufsichtsrat der Apobank an.

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