Pharmazeutische Zeitung online
Non-Banking-Angebot

Apobank will digitaler Dienstleister werden

Die deutsche Apotheker- und Ärztebank (Apobank) will offenbar ins Dienstleistungsgeschäft im Gesundheitsmarkt einsteigen. Das hat das Düsseldorfer Bankhaus jetzt angekündigt. Die Angebote sollen auf einer digitalen Plattform gebündelt werden, erklärte Bankchef Ulrich Sommer. Details zum erweiterten Geschäftsfeld nannte er aber noch nicht.
Cornelia Dölger
16.01.2019
Datenschutz bei der PZ

Sowohl der Gesundheitsmarkt als auch die Bankenbranche veränderten sich rasant. Mit dem digitalen Angebot wolle man den Bedürfnissen der Kunden gerecht werden, hieß es in einer Mitteilung der Bank. Die Plattform soll Dienste abseits des Bankgeschäfts für Heilberufler anbieten, »damit diese sich zukünftig noch stärker auf die eigentliche heilberufliche Tätigkeit fokussieren können«. Bis Mitte des Jahres sollen die neuen Angebote ausgearbeitet sein, heißt es.

Weitere sogenannte Non-Banking-Angebote für den Gesundheitsmarkt hat die Apobank nach eigener Aussage bereits im Portfolio, etwa ein digitales Kompetenzzentrum mit Services rund um Heilberufe. Dort sind demnach in einem ersten Projekt praktische Hilfestellungen für die digitale Grundausstattung einer Praxis erarbeitet worden.

Mehr von Avoxa