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Missverständnisse und praktische Tipps
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Allergisch aufs Haustier – was kann man tun?

Manche Menschen reagieren allergisch auf Katze, Hund und Co. Die Vierbeiner können teils heftige Reaktionen auslösen. Allerdings kursieren auch viele Missverständnisse im Zusammenhang mit Tierallergien. So sind beispielsweise nicht die Haare selbst das Problem.
AutorKontaktdpa
Datum 22.04.2025  09:00 Uhr

Haustier abgeben – oder viel putzen und lüften

Wenn eine Tierallergie vorliegt, empfehlen Fachleute, sich vom Tier zu trennen. »So ungern man das auch ausspricht, und so ungern die Patienten das auch hören«, sagt Fuchs. »Aber ich kenne x Patienten, da können Sie raten, was Sie wollen: Sie möchten sich auf keinen Fall von ihrem Hund oder ihrer Katze trennen.« 

Selbst Ex-Tierbesitzer müssen damit rechnen, dass Juckreiz, tränende Augen und Schnupfen noch über einen längeren Zeitraum anhalten, auch wenn das geliebte Tier längst nicht mehr da ist. »Vor allem Katzen-Allergene sind sehr schwebfähig und verbleiben lange in der Raumluft«, sagt die Biologin Schwalfenberg. In Studien seien sie sogar noch Jahre nach der Katzenhaltung in Wohnungen gefunden worden.

Die beiden Experten haben fünf Tipps für Tierhalter mit Allergien:

  1. Vor allem das Schlafzimmer sollte nicht für das Tier zugänglich sein – für einen gesünderen Schlaf.
  2. Wichtig ist auch regelmäßiges (Stoß-)Lüften. Unterstützend kann auch ein Luftreiniger zum Einsatz kommen.
  3. Zudem können Staubsauger mit sogenannten Hepa-Filtern Allergene zurückhalten. »Mindestens einen Hepa-Filter Klasse 13 /14 wählen«, rät Schwalfenberg.
  4. Glatte Böden und Möbeloberflächen sollten Tierallergikerinnen und -allergiker häufig feucht wischen. Bei Polstermöbeln gilt: regelmäßig absaugen beziehungsweise zusätzlich mit waschbaren Decken schützen.
  5. Kleidung sollte regelmäßig gewaschen werden, das ist klar. »Getragene Kleidung bei Tierkontakt nicht im Schlafzimmer, sondern nach Möglichkeit vor dem Betreten der Wohnräume wechseln«, rät Schwalfenberg.
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