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Gehe: Mehr Honorar für Großhandel

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Der Stuttgarter Pharmagroßhändler Gehe fordert von der Politik eine bessere Vergütung der pharmazeutischen Großhandlungen. Die letzte Honoraranpassung liege mittlerweile sieben Jahre zurück, kritisierte die Gehe-Geschäftsleitung heute bei einem Gespräch mit den Gesundheitspolitikerinnen Karin Maag (CDU) und Martina Stamm-Fiebich (SPD). Der Pharmagroßhandel sei ein wichtiges Bindeglied für Hersteller und Apotheker und habe damit eine bedeutende Rolle in der Arzneimittelversorgung.

 

Gehe-Chef Peter Schreiner argumentierte gegenüber den Gesundheitspolitikerinnen mit den gestiegenen Kosten für den Großhandel wegen der Richtlinie zur Good Distribution Praxis. Darüber hinaus kämen auf den Pharmagroßhandel wegen Securpharm und der Fälschungsrichtlinie weitere Kosten hinzu. All dies belaste die Wirtschaftlichkeit. Schreiner: «Im Gegenzug muss der Gesetzgeber die sinkenden Einnahmen bei gleichzeitig steigenden Kosten durch eine Vergütungsanpassung berücksichtigen.» Nur wenn die Leistungsfähigkeit des Pharmagroßhandels sichergestellt sei bleibe dieser ein wichtiger Partner für die öffentlichen Apotheken, sagte Schreiner. (dr)

 

24.04.2018 l PZ

Foto: Gehe Pharma Handel GmbH