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Bilharziose: Erbgut des Pärchenegels entziffert

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Wissenschaftlern aus sieben Ländern haben in vierjähriger Arbeit das Erbgut des Bilharziose-Erregers entziffert und zum Teil analysiert. Der Wurm (Pärchenegel/Schistosoma mansoni) habe rund 11.800 Gene, teilte die Universität Göttingen am Mittwoch mit. 34 Gene könnten Ansatzpunkte für die Entwicklung neuer Medikamente gegen die Bilharziose bieten. Die Wissenschaftler präsentieren ihre Ergebnisse im Fachjournal «Nature» (Doi: 10.1038/nature08160). Weltweit infizieren sich jährlich 210 Millionen Menschen mit der tropischen Krankheit, die ohne Behandlung oft tödlich verläuft. Bilharziose wird von Würmern in Süßgewässern ausgelöst, die durch die Haut in den Körper eindringen. Sie befallen vor allem die Blase oder den Darm. Gegen Medikamente auf dem Markt sind die Würmer zunehmend resistent.

 

16.07.2009 l dpa

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