| Brigitte M. Gensthaler |
| 18.04.2023 14:06 Uhr |
Rainer Striebel, Vorstandsvorsitzender der AOK Plus, wies auf weitere wichtige Effekte hin. So habe man sehr viel gelernt über Prozessabläufe und die Integration von ARMIN in den herausfordernden Praxisalltag. Der Einstieg in die digitale Unterstützung sei gelungen. Auch er forderte eine geregelte interprofessionelle Zusammenarbeit mit klar definierten Schnittstellen und konsequenter Digitalunterstützung.
»Es unterstreicht die Rolle der Selbstverwaltung, dass wir gemeinsam aus Patientensicht hervorragende Lösungen entwickeln können. ARMIN nützt den Ärzten, den Apothekern und den Patienten.« Angesprochen auf die Kosten des Projekts sagte er, dass die eingesetzten Gelder zum erheblichen Teil durch Einsparungen refinanziert worden seien; für die Anschubfinanzierung müsse man jedoch »Geld in die Hand nehmen«.
Angesichts der guten Ergebnisse des ARMIN-Projekts geht für Overwiening kein Weg an einer breiten Umsetzung vorbei. »Wir müssen uns gemeinsam auf den Weg machen und dafür kämpfen.« Sie richte ihr Augenmerk auf die kommenden fünf bis sechs Jahre.