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Cortisol
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Wie Sport das Stresslevel senkt

Bewegung und moderater Sport helfen dem Körper, das Stresshormon Cortisol zu regulieren. Wer es übertreibt, riskiert damit auf lange Sicht allerdings eher das Gegenteil. 
AutorKontaktPZ
Datum 03.04.2025  11:00 Uhr
Übermäßiger Sport ist kontraproduktiv

Übermäßiger Sport ist kontraproduktiv

Während moderate Bewegung die Cortisolregulation unterstützt, kann übermäßiges oder zu intensives Training den gegenteiligen Effekt haben. »Wer sich dauerhaft überlastet, ohne ausreichend Erholungsphasen einzuplanen, riskiert einen dauerhaft erhöhten Cortisolspiegel«, warnt der Endokrinologe. Dies gilt besonders, wenn die Erholungsphasen zwischen den Anstrengungen fehlen. Dies überfordert das Hormonsystem und kann langfristig zu Erschöpfung führen.

Vorsicht ist auch bei Menschen geboten, die eine Unterfunktion der Nebennieren haben: »Bei einer Nebennierenschwäche sollten die Patient*innen in der Lage sein, bei anstrengenden Aktivitäten ihre Ersatztherapie selbständig und bedarfsgerecht anzupassen«, so Kroiß.

Die DGE empfiehlt, körperliche Aktivität gezielt in den Alltag zu integrieren und dabei auf eine gesunde Balance zwischen An- und Entspannung zu achten. »Regelmäßige Bewegung in moderatem Umfang hilft, Stress abzubauen und damit auch den Cortisolspiegel stabil zu halten«, fasst Privatdozentin Dr. Birgit Harbeck, Mediensprecherin der DGE, zusammen. »Entscheidend ist, auf den eigenen Körper zu hören und sich nach intensiven Belastungen ausreichend Zeit zur Erholung zu gönnen.«

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