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Westfalen-Lippe
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Wie sind die ersten Erfahrungen mit dem E-Rezept?

Seit dem 1. September testen Ärzte und Apotheker in Westfalen-Lippe den Umgang mit elektronischen Verordnungen und haben damit eine Vorreiterrolle in Deutschland übernommen. Welche Erfahrungen haben Pharmazeuten mit dem Bearbeiten und Abrechnen von E-Rezepten gemacht? Was läuft gut und wo hakt es? Die PZ hat bei Inhaberinnen und Inhabern nachgefragt.
AutorKontaktAnne Orth
Datum 12.09.2022  16:00 Uhr

»Irgendwann wird das E-Rezept normal sein«

Sorge bereitet ihr zwar das mögliche Risiko, dass nach einer flächendeckenden Einführung des E-Rezeptes Kunden zum Versandhandel abwandern könnten. Damit das nicht passiere, sei es entscheidend, die Vorzüge der Vor-Ort-Apotheken noch stärker publik zu machen. »Die Patienten kennen uns, wir können sie beraten und Probleme mit den Ärzten klären«, nennt sie einige Vorzüge. Nichtsdestotrotz sei es Zeit, die Digitalisierung im Gesundheitswesen auch in Deutschland voranzutreiben. Andere Länder wie beispielsweise Estland seien bei diesem Thema schon viel weiter und auch in Deutschland gehöre die Nutzung digitaler Anwendungen im Alltag bereits dazu »Es ist der Lauf der Zeit. Irgendwann wird das E-Rezept auch bei uns normal sein«, ist Lempka überzeugt. Anderen Apothekern rät sie, sich einfach ans E-Rezept »ranzutrauen, es ist wirklich nicht schwer«.

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