Pharmazeutische Zeitung online Avoxa
whatsApp instagram facebook bluesky linkedin xign

EHEC-Ausbruch
-
Wie gefährlich sind EHEC-Bakterien?

Das vermehrte Auftreten von EHEC-Infektionen in Mecklenburg-Vorpommern hat die Behörden alarmiert. Dabei sind Infektionen mit dem Erreger keine Seltenheit. Die wichtigsten Fragen und Antworten rund um den Erreger.
AutorKontaktdpa
AutorKontaktPZ
Datum 02.09.2025  16:00 Uhr
Wie erkenne ich, ob ich mit EHEC infiziert bin?

Wie erkenne ich, ob ich mit EHEC infiziert bin?

Zwischen dem Verzehr verunreinigter Lebensmittel und den ersten Beschwerden liegen meist drei bis vier Tage, so das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR). Eine EHEC-Infektion zieht wässrigen, teils auch blutigen Durchfall nach sich. Den Betroffenen ist häufig übel, sie haben Bauchschmerzen und übergeben sich. Bei 10 bis 20 Prozent der Erkrankten entwickelt sich als schwere Verlaufsform eine blutige Darmentzündung mit krampfhaften Bauschmerzen, blutigem Stuhl und teilweise Fieber. Eine Infektion kann aber auch ohne Beschwerden verlaufen und unerkannt bleiben.

Der schwerste Verlauf einer EHEC-Infektion ist das hämolytisch-urämische Syndrom (HUS). Die EHEC-Gifte können dabei zu Blutarmut, Gefäß- und schweren Nierenschäden und sogar zum Tod führen.

Was muss ich tun, wenn ich Beschwerden habe?

Wer Durchfall hat, verliert viel Salz und Flüssigkeit. Um den Verlust auszugleichen, sollen Erkrankte viel trinken. Wer starke Beschwerden hat, sollte sofort zum Arzt gehen. Das gilt vor allem für Säuglinge und ältere Menschen. Antibiotika helfen bei dieser EHEC-Infektion meist nicht, sie können die Krankheit sogar verschlimmern.

Mehr von Avoxa