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BÄK-Präsident
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»Wer Diagnostik anbietet, trägt Verantwortung«

Seit Sommer 2025 bietet Drogerieriese dm Gesundheitsdienstleistungen in ausgewählten Stores an. Gegen ein Diagnoseangebot läuft bereits eine Klage der Wettbewerbszentrale. Die Ärzteschaft reagierte seinerzeit entsetzt auf die Pläne. Klaus Reinhardt, Präsident der Bundesärztekammer (BÄK), legte jetzt nach. 
AutorKontaktCornelia Dölger
Datum 20.01.2026  14:30 Uhr

Gesetzgeber gefragt

Drogeriemärkte seien obendrein weder personell noch räumlich auf medizinische Notfälle oder Komplikationen vorbereitet. »Wer diagnostische Leistungen anbietet, trägt Verantwortung – und diese lässt sich in einem Ladengeschäft ohne medizinische Infrastruktur schlicht nicht erfüllen«, so Reinhardt.

Hier sei der Gesetzgeber gefordert, damit die fachliche Verantwortung nicht unterlaufen werde. Gerade Blutuntersuchungen erforderten ärztliche Fachkunde und Einordnung. 

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