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BMG macht Druck
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Wenn Mütterrente, dann auch Fixum

Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) will die Honorarerhöhung für Apotheken doch noch in das laufende Gesetzgebungsverfahren einbringen. Das beteuerte Thomas Müller, Abteilungsleiter für Arzneimittel, bei der Veranstaltung »Pharma Trends 2026«. Schließlich sei die Anpassung im Koalitionsvertrag vereinbart.
AutorAlexander Müller
Datum 01.12.2025  10:34 Uhr

CMA soll Europa resilienter machen

Mit dem Critical Medicines Act (CMA) soll die Arzneimittelproduktion in Europa resilienter werden, Abhängigkeiten von Drittstaaten reduziert werden. Müller fasste den Sachstand so zusammen: »Wir können nicht alles nach Europa zurückholen, aber wir können uns darum kümmern, dass nicht alles aus einem Land kommt.« Noch in diesem Jahr soll es Entscheidungen aus Brüssel geben, hohes Tempo und europäische Einigkeit seien auch wichtig bei dem Thema. Produktion in Europa sei aber definitiv teurer, »und das muss man aus dem Gesundheitssystem bezahlen«, so Müller.

Ein erstes Sparpaket des BMG wurde vom Bundesrat in den Vermittlungsausschuss geschickt. Die Bundesländer als »Schutzherren der Krankenhäuser« hätten das Vorhaben zunächst gestoppt, so Müller. Möglichst bis Ende des Jahres sollten die Probleme gelöst werden, denn die Koalition habe sich schließlich auch darauf verständigt hat, dass es keine Beitragssatzsteigerungen geben soll.


 

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