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PZ-Nachgefragt
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Welche Plattform passt zu mir?

Apotheken haben die Qual der Wahl, wenn sie sich einer Apothekenplattform anschließen wollen. Am gestrigen Donnerstag nutzten drei Anbieter auf der diesjährigen Expopharm in München die Gelegenheit, die Vorteile ihrer Angebote zu präsentieren.
AutorKontaktJennifer Evans
Datum 16.09.2022  10:00 Uhr

Von Partnern profitieren

Hinter dem Schlagwort »vernetztes Ökosystem« verbirgt sich bei »ihreapotheken.de« ebenfalls eine Plattform mit »Apotheker- DNA«, wie es Dr. Jan-Florian Schlapfner vom Zukunftspakt Apotheke bezeichnete, hinter dem die Apothekergenossenschaft Noweda steht. Der Pakt bezeichnet praktisch die Plattform, für die sich ein großes Netzwerk an Partnern aus verschiedensten Branchen zusammengeschlossen haben, darunter etwa das Gesundheitsportal »Netdoktor«, der Allgemeine Deutsche Automobilclub (ADAC) und das Medienunternehmen Hubert Burda. Hintergedanke dabei ist es, in möglichst vielen anderen Portalen auf die Infrastruktur der Apotheke vor Ort zu verweisen und lokale Bestellmöglichkeiten zu integrieren. Daraus ergibt sich Schlapfner zufolge auch direkt der Nutzen für Offizinen und Kunden. »Je mehr Partner die Apotheke vor Ort unterstützen, desto besser ist es für Apotheke und Patient«.

Warum braucht der Markt aber eigentlich so viele Plattformen? Die Diskutanten hatten dazu unterschiedliche Ansichten. Während Friedrich sich eine einzige Lösung für alle deutschen Apotheken wünscht, hat Simons hingegen kein Problem damit, wenn sich in Zukunft mehrere Anbieter auf dem Markt tummeln.

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