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Masterarbeit zu AMTS
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Welche Apps die Adhärenz fördern

Seit dem Wintersemester 2022/23 bieten die Universitäten Bonn, Heidelberg und Tübingen gemeinsam den berufsbegleitenden, interprofessionellen Masterstudiengang AMTS an. Im vierten Semester verfassen die Studierenden eine Masterarbeit zu einer AMTS-spezifischen Fragestellung. Die PZ stellt ausgewählte Arbeiten in einer Miniserie vor. Apothekerin Imke Binder untersuchte Apps zur Adhärenzunterstützung.
AutorKontaktPZ
Datum 03.07.2026  09:00 Uhr

Nutzen und Benutzerfreundlichkeit

Das Bewertungsinstrument uMARS-G umfasst insgesamt 20 Fragen zur App-Qualität, die jeweils auf einer 5-Punkte-Skala von 1 (»mangelhaft« beziehungsweise »stimme überhaupt nicht zu«) bis 5 (»exzellent« beziehungsweise »stimme voll und ganz zu«) bewertet werden. Die drei ausgewählten Adhärenz-Apps erreichten aus Sicht der Patienten durchschnittliche Gesamtbewertungen zwischen drei und vier Punkten.

Die Arbeit zeigte jedoch auch, dass neben der eigentlichen Qualitätsbewertung weitere Faktoren berücksichtigt werden sollten. Hierzu zählen beispielsweise Alter, digitale Vorerfahrungen und individuelle Bedürfnisse der Nutzenden. Die Benutzerfreundlichkeit, der Funktionsumfang und der wahrgenommene Nutzen der jeweiligen Apps sind entscheidend dafür, ob diese langfristig verwendet werden.

Fazit

Die Ergebnisse der Masterarbeit zeigen, dass es potenziell geeignete Apps gibt, die Patienten bei der regelmäßigen Arzneimitteleinnahme unterstützen können. Deren Auswahl und wissenschaftliche Bewertung stellen jedoch eine Herausforderung dar. Es wird deutlich, dass sich die Apps hinsichtlich der definierten Qualitätsanforderungen deutlich unterscheiden und Patienten sie zudem individuell sehr unterschiedlich wahrnehmen.

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