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5 Jahre später
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Webasto-Chef spricht über Corona-Schock 

Am 27. Januar 2020 wurde der erste Corona-Fall in Deutschland gemeldet. Fünf Jahre später erinnert sich der Vorstandschef des damals betroffenen Unternehmens Webasto zurück. Bis heute werden Mitarbeitende des Autozulieferers auf die ersten Infektionen angesprochen. 
AutorKontaktdpa
Datum 27.01.2025  09:00 Uhr

Stigma der Infektion

Für diejenigen, die sich den Corona-Erreger in der allerersten Phase eingefangen hatten, war es eine schwere Zeit, ebenso für die Angehörigen. Infizierte kamen sämtlich in Krankenhäuser, ihre Familien wurden unter Quarantäne gestellt.

Es habe eine ganze Bandbreite seltsamer bis unerfreulicher Reaktionen gegeben, sagt eine Webasto-Sprecherin. »Die Menschen hatten Angst vor dem unbekannten, gefährlichen Virus.« Die persönliche Ablehnung und Ausgrenzung, die nicht nur Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sondern auch deren Angehörige erfahren hätten, »war für viele schwer zu verkraften«.

Inzwischen scheint die Pandemie überwunden zu sein. »Viele Mitarbeitende berichten immer wieder, dass die Erinnerung an die ersten offiziellen Corona-Fälle in Deutschland in der Öffentlichkeit weiterhin sehr präsent ist«, sagt die Unternehmenssprecherin. »Sobald sie beispielsweise im privaten Umfeld erwähnen, wo sie arbeiten, kommt eine entsprechende Reaktion. Die meisten erkennen an, dass wir mit der Situation verantwortungsvoll umgegangen sind und auch offen darüber berichtet haben, was bei uns passiert.«

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