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Schädel-Hirn-Trauma
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Was man zu Gehirnerschütterungen wissen sollte

Vom Rad gestürzt? Beim Aufräumen mit dem Kopf  gegen den Schrank geknallt? Das kann eine Gehirnerschütterung geben. Wie man sie erkennt - und wann man damit in die Notaufnahme sollte.
AutorKontaktdpa
Datum 19.02.2026  12:00 Uhr

Kann es zu Spätfolgen kommen?

Ja, das ist möglich. In den allermeisten Fällen lassen die Symptome eines leichten Schädelhirntraumas innerhalb von wenigen Tagen nach. »Wer aber nach drei Monaten noch immer Symptome hat, gehört vielleicht zu den fünf Prozent der Betroffenen, die Spätfolgen entwickeln«, so Rickels.

Wer langfristig unter Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen oder emotionaler Gereiztheit leidet, sollte in jedem Fall einen Facharzt oder eine Fachärztin aufsuchen und ein Bild des Gehirns beziehungsweise neuropsychologische Tests machen lassen, rät der Mediziner. »Dabei geht es auch darum, die Defizite zu benennen, um zu schauen, an welcher Stelle man weiterhelfen kann.«

Wer regelmäßig Gehirnerschütterung erleidet oder innerhalb kurzer Zeit mehrfach betroffen ist, läuft eine deutlich größere Gefahr, Spätfolgen zu entwickeln. »Wiederholte Traumata können am Ende zu einer Art Demenzentwicklung oder Parkinson führen«, sagt Erbguth.

Was kann man tun, um einer Gehirnerschütterung vorzubeugen?

Ganz und gar lassen sich Kopfverletzungen im Alltag wohl kaum verhindern. Dennoch gibt es Ratschläge, die man beherzigen kann. Darunter die Klassiker: beim Radfahren den Helm aufsetzen und im Auto unbedingt anschnallen.

Älteren Personen rät Neurochirurg Rickels, Stolperfallen zu beseitigen und eine möglichst hohe Sicherheit im Alltag zu gewährleisten. Und: In puncto Sport sollten Trainer und Eltern sensibilisiert mit dem Thema umgehen.

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