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Hormone & Psyche
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Was hat Weinen mit Kopfschmerzen zu tun?

Ausgiebiges Weinen macht die Seele etwas leichter, den Schädel manchmal aber umso schwerer. Warum Weinen heilsam sein kann, welche Hormone dabei im Spiel sind, warum manche nach dem Weinen Kopfschmerzen bekommen – oder auch gerade, weil sie nicht weinen.
AutorKontaktdpa
Datum 05.09.2024  15:36 Uhr

Doch wie und wann weint man dann richtig?

»Zuerst sollte man sich bewusst werden, was man fühlt, und diese Gefühle akzeptieren, anstatt sie zu verdrängen«, rät der Experte. Dieser Prozess erfordere Mut, doch »das Zulassen von Gefühlen ist ein gesunder und natürlicher Teil des Lebens«.

Eine sichere und private Umgebung kann laut Jähne hilfreich sein: »Bei Freunden oder Familie fällt es oft leichter, sich zu öffnen und die Tränen fließen zu lassen.« Emotionale Auslöser wie traurige Musik oder emotionale Filme können aktiv genutzt werden, um Tränen zu lockern. »Auch tiefes und bewusstes Atmen kann helfen, den Körper zu entspannen und emotionalen Stress abzubauen.« 

Wer sich lieber mit einem Experten unterhalten möchte, kann sich professionelle Unterstützung holen: »Eine Therapie kann wertvoll sein, um emotionale Blockaden zu erkennen und zu lösen.«

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