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BAK-Symposium
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Was bringen pharmazeutische Dienstleistungen den Patienten?

Die neuen pharmazeutischen Dienstleistungen sollen deutlich über die normale Beratung der Patienten zu ihren Arzneimitteln hinausgehen. Was können die Patienten erwarten und wo liegt der größte Bedarf? Um diese Fragen ging es bei einem öffentlichen Symposium der Bundesapothekerkammer.
AutorKontaktDaniela Hüttemann
Datum 04.05.2022  15:12 Uhr

Apotheken sollen ab drittem Quartal loslegen können

Thomas Benkert, Präsident der Bundesapothekerkammer (BAK), sagte zum Stand der Verhandlungen, dass der nächste Termin vor der Schiedsstelle noch in diesem Monat anstehe und sich nun das Spektrum der genauen Dienstleistungen einenge. Apotheken- und Krankenkassenvertreter seien sich aber noch nicht über die genauen Dienstleistungen einig. Ebenso seien die Vergütungshöhen pro Leistung noch strittig. Benkert geht derzeit von einem Start in der Praxis frühestens im dritten Quartal dieses Jahres aus. In der BAK arbeite man aber bereits am Roll-out. Griese-Mammen ließ durchblicken, dass für die Medikationsanalyse wahrscheinlich eine Fortbildung, bei dem der Prozess einmal durchlaufen wird, erforderlich sein werden wird (sofern noch nicht erfolgt), um ein qualitätsgesichertes Angebot garantieren zu können.

Benkert versicherte erneut, dass es »große und kleine« Dienstleistungen geben soll und im Prinzip alle Apotheken mit den »kleineren« direkt loslegen könnten. Mit dabei sein sollen Maßnahmen wie ein Adhärenz-Training oder eine Schulung zur richtigen Anwendung von Arzneimitteln, aber auch Maßnahmen zur Früherkennung und Prävention von Volkskrankheiten. »Wir wollen nicht nur die Arzneimittelabgabe, sondern die Gesamtversorgung verbessern«, betonte Benkert.

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