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Wearables
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Vom Fitnesstracker zum Diagnostiktool

Früher als Fitnesstracker benutzt, können Wearables heute viel mehr. Sie zeichnen Vitalfunktionen auf, analysieren Daten und können Erkrankungen früh erkennen. In Zukunft sollen sie zunehmend biochemische Parameter bestimmen. In Verbindung mit KI haben sie das Potenzial, die Gesundheitsbranche zu revolutionieren.
AutorKontaktChristina Hohmann-Jeddi
Datum 08.01.2025  16:00 Uhr

»Guten Morgen, alles ok heute!«

Laut Can Dicer können noch zahlreiche Funktionalitäten bei den Wearables hinzukommen. »Im Idealfall kann so ein Gadget viele vitale und biochemische Gesundheitsparameter messen und uns direkt nach dem Aufstehen sagen, ob alle Werte im normalen Bereich liegen.«

Zudem könnten Wearables ­dabei unterstützen, Arzneimittel in der richtigen Menge einzunehmen. Ein weiteres Ziel sei es, analog zu den CGM-­Systemen Geräte zu entwickeln, die Biomarker überwachen und entsprechend die Therapie steuern können.

Bis zu einem breiten klinischen Einsatz sind den Autoren zufolge noch ­einige Hürden zu überwinden. So sollte die Genauigkeit der Sensoren verbessert, eine ausreichend lange Energieversorgung sichergestellt und die Zuverlässigkeit in Studien geprüft werden. Weitere Herausforderung: Die gesammelten Gesundheitsdaten sind besonders sensibel und müssen ausreichend vor Missbrauch geschützt werden.

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