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Overwiening im Live-Stream
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Versandhandel wird überflüssig

Im Rahmen des neuen Live-Formats der Apothekerkammer Westfalen-Lippe (AKWL) sprechen AKWL-Präsidentin Gabriele Regina Overwiening und Frank Diener von der Treuhand Hannover den Apothekern Mut zu. Im Hinblick auf das E-Rezept sei noch viel zu tun, der Versandhandel stelle aber keine Gefahr dar.
AutorKontaktCharlotte Kurz
Datum 29.05.2020  10:18 Uhr

Bis zu 50 Prozent E-Rezept-Quote bis 2022?

Das Format »AKWL-TV live« baut auch Umfragen ein und ermöglicht, während der Übertragung Fragen zu stellen. So wurden die Zuschauer nach ihrer Einschätzung für das Jahr 2022 gefragt, wie viel Prozent Fernbesteller es in Zukunft geben wird, wie hoch der Anteil an E-Rezepten sein oder wie der Botendienst weiter in Anspruch genommen werden wird. 200 Zuschauer beteiligten sich, wichen aber teils erheblich von der Einschätzung von Overwiening und Diener ab.

Die Zuschauer schätzten für 2022 ein, dass 40 Prozent der Rezepte als E-Rezepte eingelöst werden, Overwiening sagte mit 30 Prozent etwas weniger an und Diener war mit 50 Prozent optimistischer. Beim Anteil der Fernbesteller lag Diener bei 50 Prozent, Overwiening deutlich darunter mit 10 Prozent und die Zuschauer in der Mitte der beiden, bei 25 Prozent. Bei der dritten Frage bezüglich der Botendienste, schätzten die Zuschauer den Anteil der Medikamentenlieferungen bei 30 Prozent ein, Diener nur bei 10 bis 20 Prozent und Overwiening ähnlich mit 15 bis 20 Prozent.

Auch die AKWL-Kammerversammlung wird nächste Woche digital stattfinden. Am 3. Juni können sich Interessierte einwählen und dort sowohl Overwiening als auch AKWL-Geschäftsführer Andreas Walter Fragen stellen.

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