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Versender, Plattformen, Drogerien
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Verbraucher ziehen Trennlinie bei Rx

Die Zahl der etablierten Anbieter im deutschen Onlineapothekenmarkt ist überschaubar, aber prägend. Gleichzeitig zeigen sich Verbraucherinnen und Verbraucher offen für Neueinsteiger, wie eine aktuelle Befragung ergab. Die Akzeptanz hat allerdings Grenzen.
AutorKontaktCornelia Dölger
Datum 30.09.2026  09:00 Uhr

Drogerien profitieren von Vertrauen

Laut der Umfrage wünschen sich allerdings 50 Prozent der Onlinekundinnen und -kunden einen gemeinsamen Warenkorb, 47 Prozent eine gebündelte Lieferung. Im Mittelpunkt stehe damit weniger ein vollständig neues Apothekenmodell als die Integration von Apothekenprodukten in den Drogerieeinkauf, heißt es von der Unternehmensberatung. dm und Rossmann würden nicht als Fremdkörper im Apothekenmarkt wahrgenommen.

Dass Onlineapotheken über Marktplätze wie Amazon Medikamente anbieten, akzeptierten die Kundinnen und Kunden größtenteils, wie die Befragung weiter ergab. Drei Viertel fanden dies demnach unproblematisch. Amazon sei für Medikamente und Gesundheitsprodukte längst »ein relevanter Bezugskanal«, so Erkrath. Der Anbieter werde aber nicht als Onlineapotheke, sondern als Plattform wahrgenommen. Viele schätzten die Plattformstärken wie den schnellen Versand und den einfachen Bestellprozess.

Bei pharmazeutischer Kompetenz und Vertrauen gebe es aber Vorbehalte, die auch ein günstiger Preis nicht auflösen könne. Bei gleichem Gesamtpreis würden 36 Prozent direkt bei der jeweiligen Onlineapotheke und nur 20 Prozent über Amazon bestellen.

Die Studie »Versandapotheken 2026« führte das Bad Homburger Unternehmen im September mit insgesamt 1000 Kundinnen und Kunden von Versandapotheken in Deutschland durch.

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