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Perspektivpapier »Apotheke 2030«
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VdPP fehlt eine »überzeugende Idee« von der ABDA

Die überarbeite Version des ABDA Perspektivpapiers »Apotheke 2030« schmeckt dem Verein demokratischer Pharmazeutinnen und Pharmazeuten (VdPP) in einigen Punkten nicht. Aus seiner Sicht sollte sich der Berufsstand bei der Digitalisierung weniger hetzen lassen und sich für ein Arzneimittelwerbeverbot einsetzen. Auch hält er das Ziel, dass die Apotheke künftig als Drehkreuz zwischen den Gesundheitsakteuren agiert, für nur schwer umsetzbar.
AutorKontaktJennifer Evans
Datum 27.05.2022  14:30 Uhr

VdPP fordert klarere Signale

Sich im Kampf gegen die Trivialisierung des Arzneimittels lediglich zum ABDA-Papier zu bekennen, ist dem VdPP nach eigenen Angaben zu wenig. Für ein »kluges und klares Signal« der Apothekerschaft sowie gleichzeitig einen »Beitrag zum Umweltschutz« hält er hingegen den Einsatz für ein Arzneimittel-Werbeverbot, insbesondere für Präparate der Selbstmedikation.

Und was das Thema Digitalisierung betrifft, lässt sich die Apothekerschaft in den Augen des VdPP zu stark vom Zeitgeist hetzen. »Insbesondere von den Versandapotheken und ihren dahinterstehenden Finanziers«, wie es in dem Rundschreiben heißt. Der Gegenvorlag: mit Patientenvertretungen und Verbraucherverbänden zu überlegen, was die Menschen unterschiedlichen Alters und mit verschiedenen digitalen Vorkenntnissen tatsächlich brauchen und was ihnen hilft.

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