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Klausurtagung
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Union fordert neues Pandemie-Management für den Herbst

Die Arbeitsgruppe Gesundheit der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag fordert die Bundesregierung auf, rechtzeitig vor dem Herbst ein neues Pandemie-Management-Konzept auf die Beine zu stellen. Die Oppositionsfraktion stellt in ihrem 10-Punkte-Plan zehn konkrete Forderungen. Zu Schulschließungen und Lockdowns dürfe es nicht mehr kommen.
AutorKontaktBenjamin Rohrer
Datum 21.06.2022  09:10 Uhr

Union fordert Nationales Impfregister

Des Weiteren fordert die AG Gesundheit die Etablierung eines Impfregisters, die Neuausrichtung der Impfkampagne auf Basis der Antikörper-Studie, die Weiterführung der Impfzentren je nach Bedarf sowie die Vorlage einer Evaluation zur einrichtungbezogenen Impfpflicht bis Ende September dieses Jahres. Außerdem müsse die Arbeit des Öffentlichen Gesundheitsdienstes weniger die Kontaktnachverfolgung im Fokus haben, sondern mehr auf den Schutz der vulnerablen Gruppen konzentriert sein.

Die Teststrategie müsse überarbeitet werden, sodass keine »milliardenteuren, anlasslosen Testungen« mehr stattfinden. Beim Testen müsse auch die Missbrauchsanfälligkeit des Systems verringert werden, heißt es weiter. Neben der einrichtungsbezogenen Impfpflicht müsse es zudem weitere Maßnahmen, wie etwa Hygiene- und saisonale Impfkonzepte, geben. Außerdem müssten für Long-Covid-Patienten und Patienten mit Impfnebenwirkungen flächendeckende und niedrigschwellige Angebote geschaffen werden. Auch die Forschung müsse in diesem Bereich intensiviert werden.

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