Phytopharmarka wirken schwächer und sind daher laut Stiftung Warentest nur mit Einschränkungen geeignet. Das soll nicht heißen, dass betroffene Frauen es mit den Mitteln nicht versuchen können, »es kann aber sein, dass das bei starken Beschwerden nicht reicht«, so Sauer. Es gebe im Vergleich zu den Hormonpräparaten weniger Erkenntnisse darüber, wie die pflanzlichen Mittel langfristig im Körper wirken. Deshalb rät sie: auf eigene Faust nur ein paar Monate einsetzen. Stiftung Warentest empfiehlt, auch hier Rücksprache mit Arzt und Ärztin halten.
Bewertet wurden Femiloges® mit Rhapontik-Rhabarberwurzel, Klimadynon® und Remifemin® mit Traubensilberkerze-Wurzelstock sowie Remifemin® Plus, das zusätzlich Johanniskraut enthält.
Fällt die Entscheidung auf eine Hormontherapie, sollte die Dosis jährlich – in Rücksprache mit Arzt oder Ärztin – reduziert werden. Laut dem Frauengesundheitsportal des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) sollte eine Hormonbehandlung maximal fünf Jahre lang durchgeführt werden.