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Coronavirus-Krise
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Stada steigert Arznei-Produktion im März um 10 Prozent

Der Pharmakonzern Stada hat in der Coronavirus-Krise so viele Medikamente hergestellt wie noch nie. Im März habe das Produktionsvolumen um mehr als 10 Prozent über dem typischen Niveau gelegen und mehr als 63 Millionen Arzneipackungen erreicht, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Bad Vilbel mit.
AutorKontaktdpa
AutorKontaktPZ
Datum 09.04.2020  16:44 Uhr

Das sei ein Höchststand in der 125-jährigen Firmengeschichte. Mit Vorrang produziert würden derzeit Arzneimittel, die in Zeiten der Pandemie besonders gefragt seien - etwa Mittel gegen Infektionskrankheiten sowie Immunstimulanzien und Schmerzmittel. Auch die Versorgung mit lebenswichtigen Medikamenten, zum Beispiel in der Krebstherapie, sei ein Schwerpunkt.

Stada habe die Lagerbestände an Rohstoffen ebenso wie an fertig dosierten Arzneimitteln aufgestockt. Stada ist nicht der einzige Arzneihersteller, der eine sehr hohe Nachfrage nach Medikamenten spürt. Viele Verbraucher haben sich aus Sorge um das Coronavirus zuletzt mit rezeptfreien Arzneien in Apotheken eingedeckt. Auch Bayer, der Ratiopharm-Konzernmutter Teva und Sanofi verzeichneten steigende Medikamenten-Verkäufe.

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