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Bayer

Stabiles Ergebnis dank Monsanto-Deal

Bayer hat das operative Ergebnis im dritten Quartal dank des Wachstums im Pharmageschäft und der Übernahme von Monsanto stabil gehalten. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sowie vor Sondereffekten stagnierte auf dem Vorjahresniveau von 2,2 Milliarden Euro, wie der Pharma- und Agrarchemiekonzern in Leverkusen mitteilte.
dpa
13.11.2018
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Unterm Strich verdiente der Dax-Konzern rund 2,9 Milliarden Euro nach knapp 3,9 Milliarden Euro im Jahr zuvor. Allerdings hatte Bayer vor einem Jahr auch von einigen Sondereffekten profitiert, die sich nicht wiederholten.

Den Ausblick für das Gesamtjahr bestätigte der Konzern: Bei einem Umsatz von mehr als 39 Milliarden Euro soll das bereinigte Ebitda im unteren bis mittleren einstelligen Prozentbereich wachsen, nach knapp 9,3 Milliarden Euro im vergangenen Jahr. Im abgelaufenen dritten Quartal steigerte Bayer den Umsatz infolge der Übernahme von Monsanto um fast ein Viertel auf 9,9 Milliarden Euro.

Unterdessen wuchs die Klagewelle gegen die Bayer-Tochter Monsanto in den USA weiter an. Den Angaben zufolge wurden im Zusammenhang mit dem Wirkstoff Glyphosat bis zum 30. Oktober Klagen von etwa 9300 Klägern zugestellt. Das sind rund 600 mehr als Ende August. Die Zahl war nach oben geschnellt, nachdem ein Geschworenen-Gericht in Kalifornien einem krebskranken ehemaligen Platzwart fast 289 Millionen US-Dollar (255 Millionen Euro) Schadenersatz zugesprochen hatte. Infolge des Urteils waren die Bayer-Aktien eingebrochen.

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