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Pluspunkt beim Recruiting
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Sinnstiftende Arbeit in der Apotheke

Die Arbeit in einer Vor-Ort-Apotheke wird in der Regel als sinnstiftende Tätigkeit erlebt. Dieser Pluspunkt sollte beim Personal-Recruiting entsprechend hervorgehoben werden. Denn der Sinn in der Arbeit ist ein entscheidender Vorteil im Wettbewerb um Fachkräfte.
AutorKontaktEv Tebroke
Datum 10.04.2026  15:00 Uhr
»Purpose« als starkes Differenzierungsmerkmal zu anderen Branchen

»Purpose« als starkes Differenzierungsmerkmal zu anderen Branchen

All diese Punkte gelte es bei der Gewinnung von Mitarbeitern sichtbar zu machen. Die Treuhand spricht hier vom »Purpose« als Arbeitgebervorteil, als ein »starkes Differenzierungsmerkmal gegenüber vielen anderen Branchen«. Gerade die Sinnhaftigkeit der Arbeit könne bei der Ansprache in Stellenanzeigen oder Recruiting-Gesprächen ein ausschlaggebendes Argument für die Attraktivität des Arbeitsplatzes sein.

Apothekeninhabende sollten diesen Vorteil daher aktiv kommunizieren. So können sie etwa die Patientenorientierung in Stellenanzeigen explizit hervorheben und deutlich machen, dass es vor allem auch um Beratung, Betreuung und Gesundheitskompetenz geht. Darüber hinaus lässt sich durch Geschichten aus dem Alltag einen konkreter Eindruck vermitteln, was die Arbeit in der Praxis bedeutet.

Als positiv ist auch eine wertschätzende Teamkultur in Apotheken hervorzuheben. Für viele Menschen ist das Gefühl, gemeinsam mit Gleichgesinnten etwas Wichtiges voranzubringen, ein attraktiver Aspekt, um sich für einen bestimmten Beruf zu entscheiden.

Grundsätzlich ist es vor allem entscheidend, den Nachwuchs möglichst früh anzusprechen, etwa in Form von Praktika, Schulkooperationen oder auch über Kontakte zu Hochschulen.

Letztlich ist Sinnstiftung aber nicht nur ein Mittel zum Recruiting sondern auch zur langfristigen Mitarbeiterbindung, wie Diplom-Ökonom Guido Michels von der Treuhand Hannover unterstreicht. »Mitarbeiterbindung beginnt nicht erst beim Gehalt oder bei Zusatzleistungen – sie entsteht oft aus der Überzeugung, dass die eigene Arbeit wirklich etwas bewirkt.«

 

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