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Statt Diät
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Sieben Gamechanger für eine gesündere Ernährung

Weniger Zucker, mehr Gemüse, endlich genug Wasser trinken und nicht mehr so viele Snacks nebenbei: Zum neuen Jahr fassen viele Menschen den Vorsatz, sich gesünder zu ernähren. Doch wie setzt man den in die Tat um, ohne in Woche drei wieder alles hinzuwerfen? Hier kommen sieben einfache Regeln.
AutorKontaktdpa
Datum 02.01.2026  10:00 Uhr
Sieben Gamechanger für eine gesündere Ernährung

Nicht nur was auf den Teller kommt, ist ausschlaggebend, sondern auch das »Wie«. Experten teilen ihre besten

Tipps – vom Tellertrick über das Essen mit Kuchengabeln bis zum cleveren Tauschen in Kantine oder Restaurant.

1. Die Hälfte des Tellers mit Gemüse füllen

»Füllen Sie die Hälfte immer mit leckerem Gemüse oder Salat», rät Urte Brink, Diplom-Ökotrophologin. Ein Viertel ist für Proteine wie Fisch oder Fleisch oder vegane Eiweißquellen wie Tofu oder Tempeh reserviert. Das letzte dann für Kohlenhydrate wie Kartoffeln, Reis, Nudeln oder Getreide. »Dabei ist es erst einmal egal, ob es Sahne-Schnitzel oder mageres Hühnchen ist. Auch Rahmgemüse ist besser als keines«, sagt Ernährungsmediziner Matthias Riedl. Auf den Teller darf also, was schmeckt – solange die Anteile der Komponenten stimmen.

2. Dreimal am Tag wirklich satt essen

Wer bei den Mahlzeiten den Fokus auf Gemüse legt, nimmt eine gute Menge Ballaststoffe zu sich. Und die sind in unserer Ernährung willkommen, weil sie uns länger satt halten; ebenso Proteine. Das erleichtert Matthias Riedls nächste Faustregel, bei der Snack-Fans jetzt tapfer sein müssen: Bleiben Sie bei drei Mahlzeiten am Tag. Wenn wir unserem Verdauungssystem nämlich vier bis fünf Stunden Pause gönnen, sinkt der Insulinspiegel – was wiederum die Fettverbrennung anregt.

Wichtig: Tellerprinzip einhalten, langsam genießen, wirklich satt werden. Sie neigen dazu, Ihre Mahlzeiten herunterzuschlingen? Für Schnellesser hat Urte Brink einen simplen Trick: »Mit einer Kuchengabel werden die Bissen automatisch kleiner.«

3. Naschen zum richtigen Zeitpunkt

Kuchen, Kekse, Pralinen sind erlaubt. »Aber nur direkt nach den Hauptmahlzeiten, am besten nach dem Mittagessen«, sagt Matthias Riedl. Wer seine Naschereien also dorthin verlegt, anstatt sie zwischendurch zu essen, vermeidet starke Blutzuckerschwankungen und erlebt dadurch insgesamt weniger Heißhunger auf Süßes.

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