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Zunehmend relevant im Alter
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Schneller altern wegen Schlafstörungen?

Immer mehr Menschen in Deutschland schlafen schlecht. Das zeigen die Zahlen der Kaufmännischen Krankenkasse. Gleichzeitig berichten die Autoren einer neuen Beobachtungsstudie von einer möglichen Assoziation zwischen gestörtem Schlaf, kognitiven Beeinträchtigungen und schnellerem Altern bei Senioren.
AutorKontaktJohanna Hauser
Datum 08.10.2025  12:30 Uhr

Fazit

»Unsere Ergebnisse deuten darauf hin, dass Schlaflosigkeit das Gehirn auf unterschiedliche Weise beeinflussen kann, wobei nicht nur Amyloid-Plaques, sondern auch kleine Gefäße beteiligt sind, die das Gehirn mit Blut versorgen«, sagte Carvalho. Dies unterstreiche, wie wichtig es sei, chronische Schlaflosigkeit zu behandeln – nicht nur, um die Schlafqualität zu verbessern, sondern möglicherweise auch, um die Gesundheit des Gehirns im Alter zu schützen. »Unsere Ergebnisse tragen auch zu einer wachsenden Zahl von Beweisen bei, dass es beim Schlaf nicht nur um Ruhe geht – es geht auch um die Widerstandsfähigkeit des Gehirns«, betont der Erstautor.

Aufgrund der Datenanalyse wurden jedoch undiagnostizierte Fälle nicht erfasst, ebenso konnte die Schwere der Symptome nicht berücksichtigt werden.

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