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EU-Apothekerverband
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Schmidt sitzt im Exekutivkomitee

ABDA-Präsident Friedemann Schmidt ist bis 2020 mitverantwortlich dafür, die Ziele der europäischen Apotheker festzulegen. Europapolitik ist ein besonderes Steckenpferd von Schmidt. Er will sich vor allem für die Freiberuflichkeit einsetzen. 
AutorKontaktABDA
Datum 24.01.2019  15:44 Uhr

Seit Beginn dieses Jahres ist Deutschland in einem zentralen Gremium des Zusammenschlusses der Apotheker in der Europäischen Union (ZAEU) in Brüssel vertreten. Als ABDA-Präsident ist Friedemann Schmidt für drei Jahre bis Ende 2021 im zehn- beziehungsweise ab 2020 im neunköpfigen Exekutivkomitee dafür mitverantwortlich, dass die Arbeitsschwerpunkte des ZAEU bestimmt und die Themen für die Generalversammlungen festgelegt werden.

Neben Deutschland gehören in diesem Jahr auch Kroatien, Malta, Griechenland, Polen, Portugal, Slowenien, die Tschechische Republik, Zypern und Spanien dem Gremium an. Gemäß einem konsentierten Rotationsprinzip innerhalb des ZAEU war Deutschland zuletzt in den Jahren 2009 bis 2011 im Exekutivkomitee vertreten – und wird es dann wieder in den Jahren 2027 bis 2029 sein. Bei seiner Wiederwahl zum ABDA-Präsidenten Ende 2016 hatte Schmidt die Europapolitik zu einem seiner Arbeitsschwerpunkte erklärt: »Wir müssen vor allem auf europäischer Ebene für den Erhalt der Freiberuflichkeit kämpfen und die weitere Kommerzialisierung des Gesundheitswesens verhindern.«

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