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Autoimmunität
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SARS-CoV-2 »dramatisch« reaktogener als andere Viren

Virusinfektionen können bei entsprechend prädisponierten Menschen die Entwicklung von Autoimmunerkrankungen triggern. Das Coronavirus SARS-CoV-2 ist in dieser Hinsicht besonders problematisch. Professor Dr. Rolf Marschalek von der Goethe-Universität in Frankfurt am Main erklärte beim Fortbildungskongress Pharmacon in Schladming, warum das so ist.
AutorKontaktAnnette Rößler
Datum 15.01.2024  17:30 Uhr

Unbedingt impfen lassen

Dass SARS-CoV-2-Infektionen trotz all dieser eingebauten Sicherungsmechanismen Autoimmunität triggern können, zeige die besondere Gefährlichkeit des Erregers. Das Risiko für Long Covid steige mit jeder weiteren Infektion, die daher tunlichst zu vermeiden sei. Marschalek empfahl eindringlich, sich mit einem Omikron-adaptierten Impfstoff boostern zu lassen, und zwar mehrfach. Eine kürzlich veröffentlichte bevölkerungsbasierte Studie aus Schweden habe das zweifelsfrei bestätigt: Eine erste Impfdosis senkte das Post-Covid-Risiko um 21 Prozent, zwei Dosen um 59 Prozent und drei oder mehr Dosen um 73 Prozent (»BMJ«, DOI: 10.1136/bmj-2023-076990).

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