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Arzneimittel-Engpässe
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Sachverständigenrat will Vergütung an Bevorratung koppeln

Deutschland sollte an seiner Bevorratung lebenswichtiger Medikamente arbeiten, um für künftige Krisen besser gerüstet zu sein. Der Sachverständigenrat Gesundheit und Pflege (SVR) hat heute bei der Präsentation seines neuen Gutachtens unter anderem aufgezeigt, wo es bei der Arzneimittelversorgung hierzulande hakt.
AutorKontaktJennifer Evans
Datum 19.01.2023  15:00 Uhr

BMG fühlt sich bestätigt

Lob erntete das Gutachten heute bereits von Bundesgesundheitsminister Professor Karl Lauterbach (SPD). Seiner Auffassung nach geben die Analysen Rückenwind für seine geplanten Reformen. »Wir ordnen die Krankenhausstruktur neu, machen Arzneimittelversorgung sicherer, sorgen mit niederschwelligen Angeboten für gute Medizin für alle«, sagte er.

Dem SVR gehen die derzeitigen Pläne aus dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG) mit Blick auf das geplante Lieferengpassgesetz aber noch nicht weit genug. Demnach sollte die geplante Liste krisenrelevanter Arzneimittel deutlich länger und auch mit der Weltgesundheitsorganisation WHO abgestimmt sein. 

 

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