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Studie
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Risiko für frühe Fehlgeburten könnte im Sommer steigen

In einer Studie aus den USA war das Risiko für eine Fehlgeburt innerhalb der ersten acht Schwangerschaftswochen für Frauen in Nordamerika im August um 44 Prozent höher als im Februar. Einem möglichen Zusammenhang zu extremer Hitze sei künftig nachzugehen, meinen die Studienautorinnen und -Autoren.
AutorKontaktCarolin Lang
Datum 04.07.2022  16:30 Uhr

Hitze-Hypothese

Eine Hypothese besagt, dass der Anstieg des Fehlgeburtsrisikos im Sommer auf die Hitzebelastung zurückzuführen sei. »Wir wissen, dass Hitze mit einem höheren Risiko für andere Schwangerschaftsfolgen wie Frühgeburten, niedriges Geburtsgewicht und Totgeburten verbunden ist«, sagt Wesselink. Nur wenige Studien hätten jedoch eine mögliche Assoziation mit dem Risiko für Fehlgeburten untersucht. »Daher ist dies definitiv ein Thema, das weiter erforscht werden sollte«, schlussfolgert sie. 

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