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Sachsen 
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Rezeptsammelstellen retten Versorgung

Das Apothekensterben trifft strukturschwache Regionen in Sachsen besonders hart. Allein im Jahr 2023 mussten 19 Apotheken im Freistaat schließen. Vielerorts sollen Rezeptsammelstellen die Versorgung der Patientinnen und Patienten sicherstellen.
AutorKontaktLukas Brockfeld
Datum 08.01.2024  12:20 Uhr

Briefkästen trotz E-Rezept

Das zum 1. Januar verpflichtend eingeführte E-Rezept könnte Rezeptsammelstellen überflüssig machen. Denn über die Gematik-App lassen sich die digitalen Verordnungen vergleichsweise einfach an die jeweilige Apotheke senden. Doch gerade viele ältere Menschen, die auf eine Apotheke vor Ort angewiesen sind, besitzen kein Smartphone oder tun sich mit dessen Benutzung schwer.

Auf dem Marktplatz in Ostritz werden wohl auch in Zukunft Rezepte im Briefkasten landen. Seit einigen Tagen sind es keine rosa Papierscheine mehr, sondern Ausdrucke mit Data-Matrix-Code, die ein Bote in die Offizin der Nachbarstadt fährt. »Rezeptsammelstellen werden noch lange wichtig sein, zumindest solange wir noch ein E-Rezept mit ausdruckbaren Tokens haben«, erklärte Seidel von der Landesapothekerkammer.

 

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