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Lungenkrebs-Screening
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Raucher könnten von Vorsorge profitieren

In einem Vorbericht deutet das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWIG) an, dass für (ehemals) starke Raucher der Nutzen eines Lungenkrebs-Sscreenings größer ist als der Schaden.
AutorKontaktTheo Dingermann
Datum 09.07.2020  09:02 Uhr
Für die Hochrisikogruppe überwiegt der Nutzen den Schaden

Für die Hochrisikogruppe überwiegt der Nutzen den Schaden

Dem Nutzen der Untersuchung hinsichtlich des Überlebensvorteils steht wie immer auch ein Schaden gegenüber, der vornehmlich aus falschen Befunden und Überdiagnosen resultiert. So kommt es den Studien zufolge wegen falsch-positiver Befunde bei 1 bis 15 von 1000 Personen zu invasiven Abklärungseingriffen, die ohne das Screening nicht durchgeführt worden wären.

In der Gesamtabwägung sieht das IQWiG jedoch einen Anhaltspunkt für einen Nutzen des Low-Dose-CT-Screenings gegenüber keinem Screening. Für (ehemals) starke Raucherinnen und Raucher überwiegt der Nutzen des Low-Dose-CT-Lungenkrebsscreenings den Schaden.

Bis zum 04. August 2020 kann zu dem Vorbericht Stellung genommen werden.

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