Pharmazeutische Zeitung online Avoxa
whatsApp instagram facebook bluesky linkedin xign

Universität Münster
-
Pharmschool-Symposium zu Volkskrankheiten

Auch in diesem Jahr öffenete das Pharmschool-Symposium die Bühne für neugierige Köpfe und engagierte Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern. In ihren Vorträgen zum Thema »Volkskrankheiten« präsentierten die Studierenden am 16. Januar an der Universität Münster die Ergebnisse aus zwei Jahren intensiver Arbeit im Hauptstudium und gaben damit Einblicke in Projekte – von ersten Ideen bis hin zu konkreten Lösungsansätzen.
AutorKontaktMarie Müffelmann
AutorKontaktCharlotte Winkel
Datum 04.03.2026  08:00 Uhr
Pharmschool-Symposium zu Volkskrankheiten

Im Mittelpunkt des Projekts standen dabei nicht nur fachliche Inhalte, sondern vor allem Eigeninitiative,

kreatives Denken und der Mut, sich anspruchsvollen Problemstellungen zu stellen. Dass der Weg zu einem überzeugenden Ergebnis selten gradlinig verläuft, zeigte sich insbesondere in den Laborarbeiten: Fehlversuche, unerwartete Ergebnisse und daraus entstehende Frustration gehören ebenso zum Lernprozess wie der Erfolg am Ende.

Gerade diese Erfahrungen machten das 24. Pharmschool-Symposium zu mehr als einer reinen Präsentationsveranstaltung. Es bot einen lebendigen und realistischen Vorgeschmack auf das spätere Berufsleben, in dem Flexibilität, Durchhaltevermögen und die Fähigkeit, Probleme eigenständig zu lösen, täglich gefordert sind. 

Grußworte

Wie in den vergangenen Jahren wurde die Veranstaltung mit einem Grußwort von Professor Dr. Klaus Langer, Direktor des Institutes für Pharmazeutische Technologie und Biopharmazie und Sprecher der Pharmschool, eröffnet. Darin betonte er die Bedeutung eines forschungsorientierten Lehrformats für eine zeitgemäße pharmazeutische Ausbildung und stimmte das Publikum auf das abwechslungsreiche Programm ein.

Im Anschluss richtete der Vertreter der Apothekerkammer Westfalen-Lippe, Dr. Oliver Schwalbe, einige Worte an das Publikum und unterstrich die Relevanz wissenschaftlicher Kompetenzen für die Berufspraxis sowie die Bedeutung von Engagement, Nachwuchsförderung und fachlichem Austausch.

Professor Dr. Ulrike Weyland, Prorektorin für Studium und Lehre der Universität Münster, würdigte das Engagement der Studierenden sowie die innovative Lehrstruktur der Pharmschool. In seiner Funktion als stellvertretender Vorsitzender der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft (DPhG) nutzte Professor Dr.

Georg Hempel per Videomeeting die Gelegenheit, die Bedeutung der DPhG hervorzuheben. Er zeigte auf, warum das Engagement in der Fachgesellschaft weit über eine formale Mitgliedschaft hinausgeht, und betonte den besonderen Wert des fachlichen Austausches, der wissenschaftlichen Vernetzung sowie der aktiven Mitgestaltung pharmazeutischer Forschung und Lehre.

Die Moderation übernahmen die Studentinnen Kim Josefin Becker und Christin Hehmann, die strukturiert und souverän durch das Programm führten. Ihre Moderation verband die einzelnen Programmpunkte auf angenehme Weise und trug maßgeblich zu der durchweg positiven Atmosphäre bei.

Mehr von Avoxa